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neues Jahr

Wie ein neuer Mantel legt sich ein neues Jahr auf meine Schultern. Es wird mich umgeben. Ich werde es füllen. Ich werde es tragen. Wenn ich ganz tief atme, bei mir bin, wird der Mantel mit mir warm – wird mein Jahr ein Gutes!
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weihnachtsglücklich

Wenn es nach Tannenzweigen duftet, das Licht im Dunkel golden glänzt, mein Haus sich chic macht und im Saft der Sternanis mit Nelken und dem Zimt eine kleine Runde schwimmt, werde ich ganz weihnachtsglücklich. Und es rutscht in mich hinein ein kleiner Friede weil ich mich noch freuen kann. Weil es in mir auch so…
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schenken

Ich will dir etwas schenken zur Bescherung. Ich denke mich durch Möglichkeiten. Suche, bis ich lächele weil ich weiß, dass du lächeln wirst.
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von Goldstaub

Von Goldstaub will ich träumen. Von Gold, das sich wie Blütenstaub auf alles legt. Und im Erwachen will ich staunen, wie schön mir meine Nase heute glänzt!
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Atempause

Manchmal vergesse ich kurz, weiter zu atmen. Mein Atem stockt. Ich stehe still für einen Moment. Ich halte an. Bin beeindruckt erschrocken entsetzt überwältigt verletzt. Ich setze aus und dann klopft mein Herz bei mir an. Es weiß, dass es trotzdem weiter schlägt, die Welt sich trotzdem weiter dreht und ich erinnere mich daran, dass…
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ein Herz

Manchmal schlagen zwei Herzen in mir. Unentschlossen, zerrissen, zwiegespalten passt nicht alles in mein Herz. Widersprüche, Gegensätze, Ansichten, Wahrheiten „so oder so“. Mein ODER entzweit mein Herz! Ich entschließe mich. Mein Schlüssel heißt UND. Ein Herz reicht!
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vom Mars

Manchmal fühle ich mich dem Männchen vom Mars näher, als meinem Gegenüber, meinem direkten Drumherum. Schaue dann auf meine Hände, ob sie grün sind. Sehe meinen Pulsschlag und spüre mein Herz. Ich ticke, wie ich ticke. Gott sei Dank!
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inniglich

Inniglich fühl ich mich. Inniglich bin ich mir wohlgesonnen. Inniglich bin ich aufgeschlossen. In mir verbunden bin ich inniglich. Staune in mir!
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Herbstzeitenmantel

Ich sammle Farben und buntes Licht. Damit stricke ich einen Mantel, der mich wärmt. Einen Mantel aus Farbe und Licht, der mich umhüllt, wenn ich durch die kühlen Winde gehe.
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überwinden

Ich überwinde mich. Spüre eine Windung in mir. Erst denke ich „aussichtslos“. Dann denke ich „Sackgasse“. Unpassierbar diese Windung. Ich winde mich hin und her. Reibe mich bis zum Schmerz durch dunkle Schichten. Bis eine neue Wärme entsteht. Bis ich zurück schaue. Bis ich sehe, dass ich es überwunden habe. Der Weg über meine Wunden…